Verbundbleche

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Schälbares Schichtblech als Metallzwischenlage zum Toleranzausgleich. Grundlegend gilt die Idee, einen Spiel- oder Höhenausgleich zu ermöglichen.

Hierzu entfernt man von einem mehrschichtigen Folienverband so viele Metallfolien durch manuelles Abschälen, bis die benötigte Abstimmstärke erreicht ist. (Schälanleitung)
Die Grundwerkstoffe Messing, rostfreier Stahl, Stahl unlegiert, Reinaluminium und AlMg-Legierungen werden zu Schichtblechen eines Werkstoffs und einer einheitlichen Folienstärke (entweder 0,05mm oder 0,075mm) laminiert.
Verschiedene standardisierte Gesamtverbundblechstärken sind definiert. Die Spanne liegt in der Regel zwischen 0,4 mm und 3,2 mm.

Varianten der Verbundbleche

Zu den genannten Werkstoffen und Dicken der Ausgangsverbundbleche kommen in der weiteren Verarbeitung zu Einzelteilen noch Varianten hinzu:
So kann beispielsweise nur laminiertes Blech verwendet werden. Es können aber auch Teilekombinationen aus anderen Folienstärken oder massiven Blechen gefertigt werden.
Verbundbleche können zu Bündeln entweder lose geliefert werden - z.B. getrennt durch Papierzuschnitte - oder sie werden teilweise miteinander verklebt.
Dies kann wiederum auf unterschiedliche Art erfolgen:

  • durch verleimen an einem definierten Umfangsbereich
  • durch flächiges verkleben der Einzelelemente; Jedoch nicht wie vorher ganzflächig sondern nur in Teilbereichen.

Hilfreich sind bei speziellen Verbundblechen Zeichnungen und Skizzen, die als Angebotsgrundlage dienen können.
Allgemein sind Volllaminate und am Teilumfang verleimte Teile die gängigsten Varianten bei der Bündelung von Verbundblechen.

Abgrenzung

Verbundbleche sind hierbei keine Materialien, die mit Kunststoffen verleimte Bleche darstellen.
Es geht wesentlich darum, Metall auf Metall schälbar oder fest verleimen zu können.
Besondere Anfragen bzgl. Verbundbleche sind mit dem Verkauf abzustimmen. Bitte nutzen hierzu die Möglichkeit unter "Team".