Neue Möglichkeiten für Dünnblech-Formteile

03/07/2020

Klemmring für den Einsatz in einem Kraftstoff-Aktuator.

Parallel zur Umsetzung von zukunftsweisenden Investitionen in die Produktionstechnik vergrößert Zulieferer MARTIN seine Auswahl an hochwertigen Dünnblechen. Vor wenigen Tagen neu mit aufgenommen in sein Leistungsspektrum hat der Spezialist für innovative Passscheiben- und Umformprodukte zahlreiche Edelstahlfolien in weiteren Hundertstel-Millimeter-Dicken. Über alle Werkstoffgruppen hinweg schafft das Unternehmen seinen Kunden damit neue Möglichkeiten für die Realisierung anspruchsvoller Blechformteile mit Materialstärken von 5,0 Mikrometer bis 12 Millimeter.

Gratarme Flachteile für die Feinwerktechnik, hochpräzise Passelemente für den Toleranzausgleich, sensible Membrane für die Fluidtechnik, feinste Filter- und Siebgewebe, metallische Intarsienelemente oder Gleitbleche und Verschleißschütze ¬– das sind nur einige wenige Beispiele aus der langen Liste der bei MARTIN gefertigten Zulieferteile aus dünnen und dünnsten Stahl- und Metallfolien. Das mittelständische Unternehmen gilt als ausgewiesener Spezialist für die Herstellung kleiner und großer Stückzahlen von anspruchsvollen Blechformteilen für den Einsatz in zahlreichen Schlüsselbranchen der Industrie.

Zu den Hauptabnehmern der Bauteile und Baugruppen von MARTIN gehören – unter anderem – die Antriebstechnik, der Automobil- und Fahrzeugbau, die Luftfahrt- und Raumfahrt sowie der Baumaschinensektor, die Kraftwerkstechnik, die Automatisierungstechnik, die Medizintechnik und der Papiermaschinenbau. Um den Konstrukteuren und Entwicklern in diesen Branchen noch mehr Freiräume für die Realisierung hochwertiger Dünnblech-Produkte zu eröffnen, hat das Unternehmen seine Materialauswahl nun erneut um weitere Edelstahlfolien mit Dicken im Hundertstel-Millimeter-Bereich ergänzt. Insgesamt stehen damit zwölf Folien mit Dicken von 0,005 bis 0,09 mm zur Auswahl. Darüber hinaus wurden weitere Federbänder sowie Edelstahl-Materialien der Güte 1.4548 17-4 PH in das Standardsortiment mit aufgenommen. Über alle Werkstoffgruppen hinweg verarbeitet MARTIN damit aktuell Metallfolien aus Aluminium, Stahl, Edelstahl, Messing und Kupfer mit Dicken zwischen 5,0 µm bis 12 mm. Auf diese Weise deckt das Unternehmen eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten für die Herstellung unbeschichteter und beschichteter Präzisions- und Feinschneidteile für innovative Anwendungen ab.

Kostenoptimale Fertigung

Da das Unternehmen in seinem Stammwerk im hessischen Dietzenbach derzeit ein umfangreiches Investitions- und Modernisierungsprogramm umsetzt, wird es seine Leistungen zukünftig noch weitaus effizienter und wirtschaftlicher anbieten können. Unter anderem bedeutet dies, dass die Flexibilisierung bei den Losgrößen weiter voranschreitet. Geschäftsführer und Firmeninhaber Christoph Martin sagt dazu: „Wir können für unsere Kunden dann auch in allen Bereichen der Dünnblech-Bearbeitung sowohl Einzelteile nach Zeichnung anfertigen als auch Großserien wie sie beispielsweise im Automobilbau üblich sind. Dabei ergänzt sich unser eigener Werkzeugbau für die Stanztechnik auf ideale Weise mit unseren modernen Fertigungstechnologien – wie etwa dem Laserfeinschneiden und dem Wasserstrahl-Feinscheiden. Für jeden Kunden und jede Losgröße können wir individuelle und kostenoptimale Herstellungsprozesse generieren.“ 

Immer geringere Wandstärken

Mit der Erweiterung seiner Dünnblech-Auswahl um Edelstahlfolien mit Hundertstel-Millimeter-Dicken reagiert MARTIN nicht zuletzt auch auf branchenübergreifende Megatrends wie Leichtbau und Miniaturisierung. Denn wo die Baugruppen immer kleiner werden und der Ruf nach gewichtsoptimierten Konstruktionen immer lauter, da schwinden auch die Wandstärken der einzelnen Umformteile. Davon legen bereits die von MARTIN bislang realisierten Dünnblech-Formteile für den Lagerspiel- und Toleranzausgleich Zeugnis ab oder die hochgenauen Passelemente und Präzisionsbauteile für Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Luftfahrt. 

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