Neue Tafelschere erhöht Verfügbarkeit

26/02/2021



Nach Investitionen in eine neue Transferpresse und ein modernes ERP-System Mitte 2020 nahm Zulieferer MARTIN nun eine vollautomatische Besäumungsanlage mit hydraulischer Tafelschwere in Betrieb. Damit setzt der Spezialist für innovative Passscheiben und Umformteile die Automatisierung seiner Prozesse in der Blechbearbeitung konsequent fort. In der neuen Anlage lassen sich alle Schichtmetallbleche des Unternehmens schnell, gratarm und wiederholgenau schneiden und stapeln. Der Kunde profitiert davon durch eine erhöhte Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit der Schichtblech-Produkte von MARTIN.  

Ergonomisch und wiederholgenau

Die Anschaffung der neuen Besäumungsanlage ist ein weiterer Abschnitt im kontinuierlichen Verbesserungsprozess von MARTIN. In dessen Verlauf steigert das Unternehmen nicht nur den Automationsgrad seiner Blechbearbeitung, sondern optimiert auch die ergonomischen Arbeitsplatz-Bedingungen für die Mitarbeiter. „Das manuelle Auflegen, Versetzen und Stapeln der bis zu 25 kg schweren und meist 1.200 x 600 mm großen Schichtblechtafeln war stets eine körperlich höchst anspruchsvolle und unbeliebte Tätigkeit. Dank der automatisierten Handhabungstechnik der neuen Anlage ist sie vollständig aus unserer Fertigung verschwunden“, erläutert Geschäftsführer Christoph Martin. Das Beschneiden und Abstapeln der Schichtbleche erfolgen nun mit minimalem Personaleinsatz und maximaler Wiederholgenauigkeit. 

Darüber hinaus führt der Einsatz der neuen Besäumungsanlage zu zwei weiteren Positiveffekten: Zum einen sinkt der Aufwand für die Nachbearbeitung der Schichtbleche, was einem wichtigen Beitrag zur Optimierung des gesamten Wertschöpfungsprozesses gleichkommt. Zum anderen steigert MARTIN damit seine Fertigungsflexibilität, da sich dank der bedienerfreundlichen Steuerung der Anlage sehr einfach verschiedene Besäumungsgeometrien realisieren lassen. „Der Hersteller hat die Anlage für uns zwar auf eine standardisierte Kantenschneidlänge von 1.300 mm konfiguriert; wir können damit aber durch einfache Programmwechsel auch kleinere Endprodukte fertigen oder die Schichtblechtafeln nur einseitig besäumen anstatt rundum an allen vier Seiten“, erklärt Christoph Martin.

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